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Geschichte

40 Jahre Leichtathletikgemeinschaft Landkreis Aschaffenburg

 

Nachdem sich sieben Vereine des Landkreises Aschaffenburg auf einer Sitzung am 19. Dezember 1971 in Goldbach mit Landrat Dr. Kerpes über die Gründung einer LG einig wurden, unterschrieben am 29. Dezember 1971 die Vereine TV Hösbach (Max Göhler), TV Goldbach (Ottmar Heeg und Josef Wedlich), TV Großostheim (Paul Bonn), TSG Kleinostheim (Heinrich Knichelmann und Heinz Warmt), TSV Alzenau (O. Meyer und Wolfgang Hensel), TV Haibach (Benedikt Kunkel und Wolfgang Staab) und SV Stockstadt in Kleinostheim die Gründungsurkunde für die LG Landkreis Aschaffenburg. 


Von diesen sieben Stammvereinen schieden im Lauf der Jahre mit dem TSV Alzenau, TV Haibach, TSG Kleinostheim und SV Stockstadt vier wieder aus.

 

Im Laufe der Jahre entschieden sich für einen Beitritt der/die TG Stockstadt, TV Kahl, TV Großwelzheim, TV Laufach, TV Gunzenbach, TV Michelbach, TV Glattbach, TSV Mainaschaff, TV 1860 Aschaffenburg und TSV Keilberg, die auch heute noch Mitglieder in der LG sind.Über einen gewissen Zeitraum gehörten noch folgende Vereine zur LG: TV Dettingen und TSV Grünmorsbach.


Im Jahr 1972 wird Landrat Roland Eller zum Präsident der LG gewählt, dem Kuratorium gehören an: Paul Gerlach (MdB), Max Seibert (MdB), Ex-Landrat Dr. Josef Kerpes, Ottokar Mandlinger (Kreis-Kämmerer), Max Göhler (BLSV), Egon Henn (Stockstadt) und  Norbert Bensing (Alzenau), später ist auch Bernhard Zimmermann (Sparkasse Aschaffenburg) aktiver Unterstützer.


Sportwart wird Josef Wedlich und ist in dieser Position 40 Jahre für die LG sehr erfolgreich tätig. Zum Geschäftsführer wird Klaus-Dieter Heinrich gewählt und behält diese Position bis zu seinem Rücktritt 1977.


Beim Hallensportfest  in Elsenfeld feiert die LG einen erfolgreichen Einstand in die erste Wettkampfsaison 1972.


Mit 10 Titeln bei den Schülern und 20 von 45 bei den Aktiven glänzt die LG bei den Kreismeisterschaften 1972. Die LG erringt gleich Platz 1 in der Bestenlistenwertung Unterfrankens vor der DJK Aschaffenburg und dem LAZ Obernburg-Miltenberg, 23 Bezirkstitel, davon 18 bei der Jugend werden errungen. 7 bayerische Meisterschaften werden erkämpft, der erste durch die B-Jugend Mannschaft im Waldlauf mit Hehnlein, Derksen und Ehrenberg.


Den ersten Platz in der unterfränkischen Bestenliste belegen: Armin Klauder 3000m Hindernis; 4x800m und 4x1500m mit Klauder-Erdweg-Schirber-Staab; Gertrud Heinrich Weit, Diskus und Fünfkampf; Albert Alba 100m, 200m, Drei; Heinz Erdweg 800m; Heinz Staab 1500m, 3000m, 5000m, 1500m Hindernis; 4x100m mit Schäfer-Kirchhoff-Meidhof-Alba; 3x1000m mit Erdweg-Staab-Hehnlein; Wolfgang Hehnlein 800m, 1500m, 2000m; 3x1000m mit Derksen- Ehrenberg-Hehnlein; Albert Eisert Weit; Monika Geistler 800m; Sylvia Warmt 100m Hürden, Hoch, Fünfkampf; Gabi Schimmer Weit.

 


Unterfränkische Rekorde werden aufgestellt durch Gertrud Heinrich im Fünfkampf der Frauen, Albert Alba über 200m A-Jugend; Monika Geistler 800m A-Jugend, 800m und 1500m B-Jugend; Sylvia Warmt Hoch A-Jugend und B-Jugend; Wolfgang Hehnlein 800m, 1500m, 2000m B-Jugend; 3x1000m B-Jugend mit Hehnlein-Derksen-Ehrenberg.


2. Platz BLV Bayern Cup Jugend.
Ehrenvolle Berufung von Hans-Jörgen Berger, Klaus-Dieter Heinrich und Josef Wedlich als Kampfrichter zu den Olympischen Spielen in München

 

  • 1973: TSV Alzenau tritt zum Jahresende aus. Trainingslager Dolomiten. 4 Bayerische Jugend-Titel in Lauf; Renate Schott wird Deutsche Vizemeisterin im Weitsprung der  Schülerinnen; Albert Alba wird deutscher Jugend Hallenvize über 400m und macht im Sommer viel Ärger mit Starts in Spanien; Staffel über 4-3-2-1 Runden mit Hehnlein-Erdweg-Meidhof-Alba gewinnt Vizetitel in der Halle auf deutscher Ebene.
  • 1974: Flugreise zur EM nach Rom
  • 1976: erster DLV Titel für Gertrud Heinrich bei den Senioren im Diskuswerfen.
  • 1977: Das Stadion in Hösbach ist freigegeben und wird mit der Bayerischen Meisterschaft der Aktiven am 2. und 3. Juli eingeweiht. Alle angekündigten Stars starten in Hösbach wie Mac Wilkins, Eva Wilms, Marion Becker, Klaus Wolfermann, Kurt Bendlin, Clemens Prokop, Herbert Czingon, Filbingerova. Das Fernsehen (Hubschrauber) und die Presse sind  zahlreich vertreten. Viele Zuschauer feuern die Sportler an. Heinz Staab wird 2. über 5000m, Martina Stickler 3. über 400m
  • 1978: Die Deutsche Senioren treten in Hösbach zu ihren deutschen Meisterschaften an. Die für die LG lukrative Veranstaltung klingt mit einem gemütlichen Abend in Rottenberg aus. Das große LG-Trainingslager findet in Bordeaux statt.
  • 1979: Die BLV Jugendmeisterschaft findet in Hösbach mit der Tochter  von Franz Josef Strauß(Monika Hohlmeier) statt. Die LG erreichte 5 Titel bei den BLV-Meisterschaften.
  • 1980: Die Deutschen Schülermehrkampfmeisterschaften mit Heide Rosendahl als Betreuerin finden in Hösbach statt. Unter anderem wurden sechs Hochsprunganlagen aufgebaut. Die LG erreichte 7 Titel bei BLV Meisterschaften.
  • 1981: Die Süddeutsche B-Jugend Meisterschaften werden am 18./19. Juli in Hösbach ausgetragen. Frank Sell erreicht bei den Deutschen A-Jugend Meisterschaften einen hervorragenden 3. Platz über 110m Hürden.
  • 1982:  Der Bayern Cup Endkampf Frauen wurde in Hösbach ausgerichtet.  Die LG wurde Bayrischer Meister in der DJMM vor der Quelle Fürth. Weitere gute Platzierungen bei verschiedenen Deutschen Meisterschaften wurdn erzielt. Das Jugend-Zehnkampfteam mit Reisert-Bleifuß-Sell belegte den 3. Platz bei den Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften. Zwei LG-Sportler stellten bayerische Jugendrekorde auf.  Die LG erhält den BLV-Jugendwimpel für die beste Jugendarbeit in Bayern.
  • 1983: Die LG richtet die bayerischen Jugend und Schüler-Mannschaftsmeisterschaften aus. Auch die bayerischen Mehrkampfen wurden nach Hösbach vergeben. Klaus Lippert wird deutscher Jugendmeister über 400m in 47,86 sek. Die LG besuchte in diesem Jahr 77 Sportfeste.  
  • 1984: BLV Junioren in Hösbach
  • 1985: BLV Jugend in Hösbach
  • 1986: Das Großereignis DLV Schülermehrkampf werden zum zweiten mal in Hösbach durch die LG ausgerichtet.
  • 1988: Gold für Gertrud Heinrich bei den Europameisterschaften der Senioren im Diskuswerfen.
  • 1989: Die LG richtet die BLV Senioren in Hösbach aus. Gertrud Heinrich holt für die LG die erste WM-Medaillen. 
  • 1990: Die lang ersehnte Tribüne im Landkeis-Stadion wird eingeweiht.
  • 1992: BLV A-Jugend- und Mehrkampf werden von LG in Alzenau ausgerichtet.
  • 1993: BLV Männer- und Frauen + A-Jugend Staffeln, Achtkampf Schüler.
  • 2001: BLV Senioren + Seniorenvergleichskampf in Hösbach. Die Seniorinnen werden zum ersten Mal bayerischer Meister DAMM W30 in Passau, nachdem sie 2000 in Zirndorf knapp Zweite wurden. Dieser Titel wird jährlich bis 2008 von den LG Frauen errungen.
  • 2002: 30 Jahre LG in Festhalle Kahl
  • 2004: Monika Heinrich, Kerstin Spinnler und Ute Zimmermann gewinnen die Deutsche Meisterschaft der Seniorinnen im Fünfkampf Mannschaftswertung in Hannover.
  • 2007: Gunnar Müller übernimmt Aufgaben von Klaus-Dieter Heinrich als Sportwart.
  • 2011: Die LG wählt eine neue Führungsmannschaft: Holger Fuchs, Gunnar Müller und Martin Hee. Josef Wedlich und Klaus-Dieter Heinrich werden Ehrenmitglieder.
  • Die LG liegt aktuell in der unterfränkischen Bestenliste 2011 mit 266 Nennungen an zweiter Stelle und nach Punkten an vierter Stelle der Unterfränkischen Vereine. 39 Unterfränkische Meistertitel wurden 2011 errungen.
  • 2012: 40 Jahre LG im alten Pfarrheim Kahl. Ausrichtung der  BLV Junioren und Schüler im Juli im Landkreisstadion in Hösbach.
  • Josef Wedlich und Klaus-Dieter Heinrich waren in verschiedenen Funktionen im Kreis, Bezirk und Landesverband tätig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die LG war in den 40 Jahren Ausrichter von vielen Deutschen, Süddeutschen, Bayerischen, Unterfränkischen, Kreismeisterschaften und Nationalen Sportfesten, sowie Hallen- und Waldlaufveranstaltungen in Hösbach, Goldbach, Aschaffenburg, Alzenau.

 

Klaus-Dieter Heinrich